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Banner Lösungen für mehr Sicherheit im Lade- und Lagerbereich

Risikoprävention

Arbeitgeber sind gesetzlich dazu verpflichtet, das gesamte Arbeitsumfeld zu beurteilen und Maßnahmen zu ergreifen, um das Risiko einer körperlichen oder geistigen Schädigung ihrer Arbeitnehmer so gering wie möglich zu halten. Bei der Erstellung von Risikobewertungen ist es wichtig, sowohl interne als auch externe Faktoren zu berücksichtigen, die zu Unfällen führen können und entsprechende Maßnahmen zur Vermeidung von Unfällen am Arbeitsplatz (bspw. beim Be- und Entladen von LKWs mit Staplern) treffen. Außerdem ist es von Vorteil etwaige Änderungen im Arbeitsumfeld einzukalkulieren, wie beispielsweise Wetterbedingungen, Lieferanten oder Besucher.

Trotz aller getroffener Maßnahmen, können nicht alle Risiken im Vorfeld vollständig beseitigt werden. Es sollte jedoch alles unternommen werden, um sie zu identifizieren und zu minimieren.

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Kontrollmaßnahmen

Die Gefährdungsbeurteilung ist das zentrale Instrument im Arbeitsschutz. Sie ist ein hervorragendes Mittel, um Sicherheitsrisiken im Arbeitsprozess und eventuelle Schwachstellen der betrieblichen Organisation aufzudecken, wie beim Be- und Entladen von Fahrzeugen und LKWs. Als rechtliche Grundlage dient in Deutschland das „Arbeitsschutzgesetz“ (ArbSchG), indem der § 5 den Arbeitgeber verpflichtet, jeden Arbeitsplatz hinsichtlich seiner besonderen Gefährdungen zu beurteilen und entsprechende Schutzmaßnahmen zu ergreifen.

Ermittelte Kontrollmaßnahmen können so unterschiedlich sein, wie die eigentliche Gefahr an sich. Mögliche Schritte, um Gefahren zu minimieren, könnten beispielsweise das Aufstellen von Barrieren, Kegeln oder Leitplanken sein. Weiterhin können Risikobereiche durch Verkehrsspiegel, Beleuchtung und Sicherheitskennzeichnung hervorgehoben werden. Stellen Sie außerdem sicher, dass all Ihre Mitarbeiter eine Schulung erhalten haben, wie sie im Falle eines Unfalls richtig agieren und reagieren.

Risikobewertungen sollten nicht nur einfach durchgeführt und dann wieder vergessen werden. Jeder Mitarbeiter sollte ständig darum bemüht sein, wachsam gegenüber möglichen Gefahren zu sein. Es ist unerlässlich sicherzustellen, dass alle erkannten Risiken und geeigneten Maßnahmen detailliert aufgezeichnet werden um potenzielle neue Risiken zu identifizieren.

Der Arbeitgeber sollte außerdem darauf achten, dass alle Personen, die in und um eine Verladezone arbeiten, geeignete Schutzausrüstung (PSA) tragen. Diese sollte mit ausreichend Reflektoren ausgestattet sein, um sicher zu stellen, dass die Person nicht übersehen werden kann.


Laderaumsicherung / Ladebuchten

Besonderes Augenmerk sollte auf die Sicherheit in und um Laderampen gelegt werden, da hier die Unfallgefahren am höchsten sind. Ein Hauptproblem beim Be- und Entladen von LKWs ist das vorzeitige Anfahren, wobei sich ein Fahrzeug oder Anhänger zu früh von der Laderampe wegbewegt. In diesem Fall besteht die Gefahr, dass z.B. der Gabelstapler, das Ladegut oder gar die Fachkraft selbst zwischen Laderampe und Fahrzeug fällt.

Fahrzeuge können selbst bei gezogener Handbremse aus der Ladebucht rollen. Dies geschieht, wenn beispielsweise beim Verladen von Gütern die Aufhängung zu sehr wackelt oder auch durch Unebenheiten rund um die Verladefläche.

Ein weiterer potenzieller Risikofaktor, den Sie bei Ihrer Risikobewertung unbedingt berücksichtigen sollten, ist die Gefahr von umkippenden Fahrzeugen, die wegen falschen Beladens zu viel Gewicht im vorderen Bereich des Anhängers haben. Dieses Problem tritt im Allgemeinen auf, wenn ein Anhänger vom Fahrzeug gelöst und dessen Heckstützen (Ladebein) abgesenkt werden.

Mit SETON haben sie einen kompetenten Partner, der sie mit einer Auswahl an Fahrzeugzubehör und Ladungssicherung unterstützt, den genannten Gefahren entgegenzuwirken.

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Absperr- und Kontrollsysteme / Sichtbarkeit

Der Arbeitgeber ist gesetzlich dazu verpflichtet dafür zu sorgen, dass Betriebsgelände und Verladebuchten und Verladerampen ausreichend beleuchtet sind. Besonderes Augenmerk sollte hierbei auf Bereiche gelegt werden, die von starken Veränderungen des natürlichen Lichts betroffen sein können. Hierzu zählt beispielsweise das Arbeiten im Freien in den Wintermonaten oder wenn sich ein Mitarbeiter aus einem gut ausgeleuchteten Bereich während des Verladens auf die Rückseite eines Anhängers begibt.

Außenbeschilderungen müssen jederzeit sichtbar sein, insbesondere bei Dunkelheit und widrigen Witterungsbedingungen. Dies können Sie entweder durch ausreichende Beleuchtung oder durch die Verwendung von reflektierender Beschilderung der Klassen RA1 oder RA2 erlangen. Außerdem ist es unerlässlich, dass sämtliche Fahrzeuge die im Einsatz sind, bei Dunkelheit ihr Licht eingeschaltet haben um sofort Sichtbar zu sein.

Unerläßlich für die Sicherheit auf Ihrem Betriebsgelände sind zudem geeignete Spiegel, die es ermöglichen, auch in nicht gut einsehbaren Bereichen den Überblick zu behalten und beugen Unfällen in Lager und Produktion vor. Für mehr Sicherheit im Werksverkehr oder schwierigen Ein- und Ausfahrten erhalten Sie weitere Panoramaspiegel in der Rubrik Verkehrsspiegel. Bereiche, die für betriebsfremde Personen nicht zugänglich gemacht werden sollen, können Sie schnell und effizient mit fest installierten oder temporären Absperrungen sichern.

Aufprallschutz / Rammschutz

Sämtliche gemeldete Arbeitsunfälle die daraus resultieren, dass Personen oder Gegenstände durch rollende Fahrzeuge verletzt wurden, sollten unbedingt mit in Ihre Risikobeurteilung aufgenommen werden.

Eine gut einsehbar gestaltete Ladebucht bietet ausreichend Platz für Mitarbeiter ebenso wie Fahrzeuge, die sicher manövriert werden müssen. Um schwere Unfälle zu vermeiden sollten Kontrollmaßnahmen ergriffen werden die sicherstellen, dass Personen, die nicht mit Be- oder Entladen beschäftigt sind, sich nicht in Ladezonen aufhalten.

Um Fußgängerwege klar von Ladezonen abzugrenzen, sollten physische Barrieren installiert werden. Absperrpoller, Leitkegel oder temporäre Sicherheitsbarrieren können in hohem Maße dazu beitragen, dass Personen von Fahrzeugen nicht verletzt werden. Rammschutzbügel können das Ausmaß eines Schadens minimieren, wenn es beispielsweise doch zu einem Unfall mit einem Fahrzeug und einer Maschinenanlage kommen sollte. Besonders zu beachten sind hierbei Gebäude- und Ladezonen Einfahrten die mit einem Fahrzeug oder einer anderen Anlagenausrüstung in Berührung kommen könnten.

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Visuelle Kommunikation

Ein Betriebsgelände kann ein erhebliches Risiko für Ihre eigenen Mitarbeiter darstellen. Weitaus gefährlicher kann es aber werden, wenn in Ihrem Unternehmen fremde Personen anwesend sind, wie z. B. Besucher, LKW-Fahrer, Kurierunternehmen (oder Personen des öffentlichen Lebens).

Es ist enorm wichtig, dass Sie relevante Sicherheitskennzeichnungen und Bodenmarkierungen bereitstellen, um Besucher Ihres Betriebsgeländes über Sicherheitsmaßnahmen oder Gefahren aufzuklären und dazu zu bewegen, gewissenhaft zu handeln. Mit der richtigen Kennzeichnung können Sie die Sicherheit auf Ihrem Betriebsgelände enorm erhöhen und verhindern, dass beispielsweise Fußgänger den Fahrzeugverkehr kreuzen, über vorhandene Feuerlöscher informieren oder grundsätzlich eine gute Orientierung vor Ort schaffen.

Ihre Gefährdungsbeurteilung sollte beinhalten, dass sämtliche Kennzeichnung auch bei Dunkelheit und widrigen Wetterbedingungen jederzeit und in vollem Umfang klar und deutlich erkennbar ist. Weiterhin sollten Ihre Beschilderungen und Markierungen einer regelmäßigen Prüfung unterliegen um sicherzustellen, dass sie im Falle eines Falles schlimmes verhindern können.

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Ladungssicherung - die Sicherheit beim Transport

Unter Ladungssicherung versteht man alles, was die Güter während eines Transportes gegen Bewegungen und Beschädigungen sichert. Verhindern Sie die Gefahr von verrutschender Ladung mit Spanngurte, Anti-Rutschmatten und Kantenschonern. Bei normalem Fahrbetrieb (dazu gehören auch Vollbremsungen, Beschleunigungen, Ausweichmanöver und schlechte Straßenverhältnisse) wirken enorme Kräfte auf das Ladegut ein. Für den sicheren Transport von Waren, Bauteilen, Maschinen und Material auf den Ladeflächen ist auf allen Verkehrswegen eine vorschriftsgemäße Ladungssicherung Pflicht. Mit Stretchfolien und Umreifungsbändern lassen sich Transportgüter auf Paletten vorschriftsmäßig sichern. Die ausreichende Anzahl von Ladungssicherungsmitteln und deren einwandfreier Zustand sind Grundvoraussetzung für eine effektive Ladungssicherung. Auch die Ladungssicherung vor unbefugtem Zugriff ein wichtiges Thema. Durch die Anbringung von Plomben schützen Sie Ihre Güter vor Diebstahl und Manipulation durch Dritte.

Für die Gewährleistung der allgemeinen Verkehrssicherheit sind die vorgeschriebenen Warnmarkierungen für Transportfahrzeuge – wie z. B. Warntafeln, Warnflaggen, oder Heckmarkierungen für LKWs – zu berücksichtigen.

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Bodenmarkierungen – Sicherheit durch logistische Kennzeichnungen

Achtlos abgestellte Paletten oder Packstücke, Fahrwege zu nah an Maschinen oder unklar geregelte Kreuzungsstellen von zu Fuß gehenden Mitarbeitern und Förderfahrzeugen. Konsequente Bodenmarkierung für Lager und Industrie im Innen- und Außenbereich unterstützt effiziente Betriebsabläufe und hilft, Unfälle zu vermeiden und Kosten zu senken. Gut geplante Bodenmarkierung sorgt für die eindeutige Abgrenzung von Fahr- und Gehwegen. Ein gut strukturiertes und gekennzeichnetes Lager beschleunigt die Logistikprozesse erheblich, Bodenmarkierungen für Lagerplätze und Palettenplätze oder sonstige Abstellflächen dieser Art verringern die Suchzeiten deutlich. Formen wie Punkte, Pfeile oder Fußabdrücke geben Standort bzw. Richtung vor. Antirutsch-Bodenmarkierer in Form von Verbots- oder Warnschildern erhöhen die Trittsicherheit.

Neben Markierungsbänder können Bereiche auch mit Farbe, die mit Hilfe von Markiergeräten, Markiersprays oder Markierwagen aufgetragen wird, oder gar durch thermoplastische Bodenmarkierungen von anderen abgehoben werden. Mittels Markierfarbe können Bereiche wie beispielsweise Fahr- und Gehwege sowohl im Innen- als auch Außenbereich deutlich gekennzeichnet werden und erhöhen somit die Arbeitssicherheit der Mitarbeiter. Die Markierungsfarben sind als Bodenmarkierung sehr langlebig und sogar staplergeeignet. Auch gegen Öl, Lösungs- und Reinigungsmittel ist die Markierungsfarbe weitestgehend resistent.

In Bereichen mit hoher Fahrzeugfrequenz ist staplerfeste Grundkennzeichnung ratsam. An besonderen Gefahrenstellen sollten Warnschilder in die Bodenkennzeichnung einbezogen werden. Vor konkreten Gefahren sollte Bodenmarkierung in schwarz-gelb oder rot-weiß warnen, oft sinnvoll ergänzt durch entsprechende Warnbänder. Vorschriftsmäßige Rechtsgrundlagen finden Sie u.a. in der ASR A 1.3 und 5.3 und DGUV V9/BGV A8 §13 - Markierung von Fahrwegen sowie Arbeitsstättenrichtlinie ASR 17/1, 2 – Sicherheit von Verkehrswegen.

Fachbeiträge Transport und Logistik

Effektive Ladungssicherung: Was müssen Sie beachten?

07.01.2020 12:28

Jegliche Art von Transportgütern müssen bei Lastkraftwagen-Transporten gut und sicher verstaut werden. Das heisst jede Ladung muss während des Transport bei gewöhnlichen Verkehrssituationen vor Bewegung geschützt werden. Zu gewöhnlichen Situationen gehört neben der unproblematischen Geradeausfahrt auch starke Kurven, eine Vollbremsung oder ein plötzliches Ausweichmanöver. Rutschende Ladung kann zu beschädigter Ware führen, sowie auch eine Gefahr für den Menschen darstellen Es gibt 2 Methoden für eine effektive Ladungssicherung, um die auf die Ware wirkende Kräfte zu neutralisieren, verhindern kann man diese nicht: Reibung erhöhen durch Kraftschluss: Den Widerstand der Reibung kann z. B. durch den Einsatz von Antirutschmatten oder indem zwei Gegenstände mittels Zurrgurten aufeinander gepresst werden, erhöht werden. Damit sorgt die erhöhte Reibung für die notwendige Gegenkraft. Ladung festsetzen durch Formschluss: Hier wird die Ladung festgebunden, damit diese sich nicht mehr bewegen kann. Ein Verkeilen der Transportware ist ebenfalls eine Formschluss-Methode.


Achtung Gabelstapler!

08.04.2019 01:00

In vielen Firmen lässt sich in Lager und Produktion auf Gabelstapler nicht verzichten. Schwere Lasten zu bewegen oder auf hohe Regale zuzugreifen, ist meistens nur mit einem solchen Flurförderzeug möglich. Allerdings birgt Staplerverkehr auch spezifische Gefahren. So sind Gabelstapler an zahlreichen Arbeitsunfällen beteiligt – die meisten davon Anfahrunfälle mit Personen oder anderen Gabelstaplern.


Das neue ADR 2019: Gefahrgutvorschriften im Griff?

12.12.2018 10:57

Die rechtlichen Grundlagen für den Transport von Gefahrgütern in Europa sind die Abkommen ADR. Hier werden alle relevanten Sachverhalte geregelt, unter anderem die Einstufung und Sicherheitskennzeichnung von Gefahrgut. Jeder Versender und Transporteur von Gefahrgütern muss die aktuell geltenden Regelungen einhalten. Alle zwei Jahre wird das ADR an die neuesten Erkenntnisse angepasst. Zum 01. Januar ist es wieder soweit und das neue ADR 2019 tritt in Kraft und löst damit die vorherige Version von 2017 ab. Die Übergangsfrist dauert allerdings noch bis 30. Juni 2019, d. h. bis dato dürfen die aktuellen Vorschriften des ADR 2017 uneingeschränkt weiter verwendet werden.Das ADR 2019 bringt wieder einige zahlreiche Änderungen mit sich, die sich unter anderem auf viele neue Sondervorschriften bezieht.