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Erste-Hilfe-Koffer

Mit einem professionell ausgestatteten Erste-Hilfe-Koffer leisten Sie schnelle und effektive Erstversorgung von Verletzungen am Arbeitsplatz. Erste-Hilfe-Maßnahmen können Infektionen bzw. bleibende Schäden verhindern und Leben retten.
SETON Verbandskästen entsprechen den normierten Füllungen:

  • DIN 13157 – klein, aus 65 Teilen bestehend

  • DIN 13169 – groß, aus 127 Teilen bestehend

  • DIN 13164 – zum Mitführen in Kraftfahrzeugen

  • ÖNORM Z 1020 Typ 1 und Typ 2 zum Einsatz in Österreich

Außerdem erhalten Sie Erste-Hilfe-Koffer für spezielle Einsatzbereiche, wie z.B. Baustellen, Gastronomie, Schulen, Kindergärten sowie Kfz-Verbandkästen nach DIN 13164. Erste-Hilfe-Kasten für Büro und Sport sowie Rücksäcke und praktische Erste-Hilfe-Taschen für unterwegs runden das Sortiment ab. Überzeugen Sie sich von unserem Angebot.
Weitere Informationen: Vorgeschriebene Anzahl Erste-Hilfe-Koffer, Haltbarkeit, Unterschied zwischen DIN 13157 und DIN 13169, gesetzliche Vorschriften für Erste Hilfe

Anzahl Erste-Hilfe-Koffer nach ÖNORM Z1020

1-90 von 105 Artikel

Raster Liste

In aufsteigender Reihenfolge
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Wie viele Erste-Hilfe-Koffer sind im Betrieb vorgeschrieben?

Erste-Hilfe-Koffer stets aktuell halten

Die Arbeitsstätten-Regel ASR A4.3, das Arbeitsschutzgesetzt (ArbSchG) und die DGUV Vorschrift 1 § 25/2 (ehemals BGV A1 § 25/2) schreiben vor, dass Arbeitgeber die vorgeschriebene Mindestmenge an Erste-Hilfe-Material in Verbandkoffern bzw. Schränke bereitzuhalten haben. Dies hat Gültigkeit für alle Betriebe, Verwaltungen und Bildungseinrichtungen.

Allerdings orientieren sich die Mengenvorgaben an den jeweiligen Gefährdungslagen und Sicherheitserfordernissen der einzelnen Gewerbeklassen, die sich je nach Tätigkeit und Arbeitsbereich sehr unterscheiden. Laut ASR A4.3 gehört zu einer optimalen Erstversorg im Unternehmen, neben Verbandstoffen, auch die Bereitstellung sämtlicher Mittel und Einrichtungen die zur Ersten Hilfe notwendig sind.

Da sich beispielsweise an Büroarbeitsplätzen in der Regel weniger und harmlosere Verletzungen ereignen als in Schweißwerkstätten, müssen dementsprechend auch weniger Verbandsstoffe bereitstehen.

Konkret bedeutet das: Für Verwaltungs- und Handelsbetriebe mit geringer Unfallgefahr ist für bis zu 50 Mitarbeiter 1 kleiner Verbandskasten nach DIN 13157 gesetzlich vorgeschrieben. Über 50 Mitarbeiter erfordern den großen Koffer DIN 13169, der einmal pro 300 Mitarbeiter vorhanden sein muss.

Höheres Gefahrpotential besteht bei herstellenden und verarbeitenden Betrieben, wo z.B. Maschinen oder Gefahrstoffe zum Einsatz kommen. Ein kleiner Verbandskasten DIN 13157 soll hier im Notfall bis zu 20 Beschäftigte versorgen. Bei mehr als 20 Beschäftigten erhöht sich die Vorgabe dann auf einen Verbandkoffer DIN 13169 für je 100 Mitarbeiter.

Erhöhte Vorsicht ist auf Baustellen geboten. Hier herrscht ein hohes Gefahrrisiko durch die Bedienung komplexer Maschinen, Werkzeuge und Geräte, durch Arbeiten an Gas- und Stromleitungen etc. Hinzu kommen oft auch Arbeiten in großer Höhe, die zu Stürzen und Verletzungen durch fallende Objekte führen können. Daher ist hier eine besonders umfangreiche Ausstattung mit Erste-Hilfe-Material vorgeschrieben. Auf Baustellen mit bis zu 10 Beschäftigten kann der Erste-Hilfe-Koffer DIN 13157 zum Einsatz kommen. Darüber hinaus ist für je 50 Angestellte die große Ausführung (DIN 13169) erforderlich.

Der Unterschied zwischen DIN 13157 und DIN 13169 Norm

In Deutschland unterscheidet die ASR A4.3 zwischen großen und kleinen Füllungen. Die Normen DIN 13157 (klein) und DIN 13169 (groß) sind vergleichbar und können als Basisfüllung gewertet werden.

DIN
DIN 13157
DIN 13169
Verwaltungs- und Handelsbetriebe
Bis 50 Beschäftigte
> 50 Beschäftigte (1 x à 300 Mitarbeiter)
Herstellungs- und Verarbeitungsbetriebe
Bis 20 Beschäftigte
> 20 Beschäftigte (1 x à 100 Mitarbeiter)
Baustellen
Bis 10 Beschäftigte
> 10 Beschäftigte (1 x à 50 Mitarbeiter)

Die Rechtslage in Österreich ist vergleichbar mit der in Deutschland. Als Richtschnur gilt hier die ÖNorm Z1020. Es gibt kleine Füllungen (Typ 1) und große Füllungen (Typ 2).

ÖNorm Z1020 Mindestinhalt
Typ 1 Typ 2
Bis 5 Beschäftigte Bis 20 Beschäftigte

Für beide Normen gilt: je nach Ausdehnung der Arbeitsstätte können auch mehrere kleine Erste-Hilfe-Koffer angebracht werden. 1 großer Koffer nach DIN 13169 kann inhaltlich durch 2 kleine nach DIN 13157 ersetzt werden. Je nach Betätigungsfeld können die Basisfüllungen berufsspezifisch erweitert werden. Möglich sind zum Beispiel Atemmasken, Augenspüllösungen oder Pinzetten.

Wie müssen die Verbandskästen verteilt werden?

Die Erste-Hilfe-Einrichtungen in Ihrem Betrieb befinden sich idealerweise an zentralen und leicht erreichbaren Stellen, die Ihren Mitarbeitern bekannt sind. Sie sollten ihre Verbandkästen gut zugänglich, vor Nässe, Hitze und Verunreinigungen geschützt unterbringen. Von ständigen Arbeitsplätzen dürfen die Behältnisse mit dem Sanitätsmaterial nicht mehr als 100 m Wegstrecke oder eine Geschosshöhe entfernt sein. Mit Hilfe von SETON Tafeln und Erste-Hilfe-Schildern können Sie die Standorte optimal kennzeichnen.

Wie lange ist ein Erste-Hilfe-Koffer haltbar?

Verbrauchtes Material muss ersetzt werden. Ebenso müssen steril verpackte Materialien mit abgelaufenem Haltbarkeitsdatum ersetzt werden. Daher sollten regelmäßige Bestandskontrollen durchgeführt werden. Hilfreich sind Siegel und Prüfplaketten auf denen das Datum der nächst fälligen Inhaltsüberprüfung vermerkt wird. Auch bei Komponenten ohne aufgedrucktes Verfallsdatum ist eine Überprüfung sinnvoll. Pflaster- und Verbandmaterial kann mit der Zeit die Klebewirkung verlieren, Einweghandschuhe können porös werden. Die einzelnen Bestandteile sind in praktischen Nachfüllpackungen erhältlich. Sie brauchen also keinen neuen Verbandskasten zu kaufen. Alternativ können Sie auch einen unbefüllten Erste-Hilfe-Koffer kaufen und ihn nach Ihren Bedürfnissen befüllen.

Einen guten Überblick über das verbrauchte Sanitätsmaterial liefert auch ein elektronisches oder papierbasiertes Verbandbuch in dem alle Fälle von Erster Hilfe festgehalten werden. Jede Verletzung eines Mitarbeiters, auch die kleinste, muss dokumentiert werden. Für die Aufzeichnungen gilt eine Aufbewahrungspflicht von fünf Jahren. Nur so können Beschäftigte bei eventuell auftretenden Spätfolgen einen Anspruch auf Versicherungsleistungen nachweisen.

Was sind die wichtigsten gesetzlichen Vorschriften für Erste Hilfe?

Die Bereitstellung von Erste-Hilfe-Ausstattung am Arbeitsplatz ist durch gesetzliche Standards geregelt.

Auszug aus der Arbeitsstättenverordnung ArbStättV § 4 (5):

Der Arbeitgeber hat Mittel und Einrichtungen zur ersten Hilfe zur Verfügung zu stellen und diese regelmäßig auf ihre Vollständigkeit und Verwendungsfähigkeit prüfen zu lassen.

» Arbeitsstättenverordnung auf der Seite "Gesetze im Internet"

Auszug aus der DGUV Vorschrift 1 § 25/2 (ehemals BGV A1 § 25/2):

Der Unternehmer hat dafür zu sorgen, dass Mittel zur Ersten Hilfe jederzeit schnell erreichbar und leicht zugänglich in geeigneten Behältnissen, gegen schädigende Einflüsse geschützt, in ausreichender Menge bereitgehalten sowie rechtzeitig ergänzt und erneuert werden.

» DGUV Vorschrift 1 auf der Internetseite der DGUV

Erste-Hilfe-Kasten fürs Büro

Auch wenn in einem Büro weniger gefährliche Arbeiten verrichtet werden als in herstellenden Betrieben, gehört es zu den Pflichten des Arbeitgebers über eine Gefährdungsbeurteilung zu ermitteln, welche Gefahren in einem Büro lauern. Zeitdruck, Stress, Gedankenlosigkeit und Routine können zu Unachtsamkeit und leichtsinnigem Verhalten führen. Verletzungen und Unfälle sind dann meist nicht weit. Aber auch allgemeine gesundheitliche Probleme wie Bewusstlosigkeit, Nasenbluten, Asthmaanfälle, drohendes Ersticken und Herzinfarkt erfordern die nötige Versorgung und vor allem eine schnelle Hilfe.

Für die Erstversorgung der meisten Verletzungen, die im Büroalltag auftreten können, reicht in der Regel der Inhalt eines einfachen Erste Hilfe Kastens fürs Büro völlig aus. Dennoch ist es ratsam, die Basisfüllung (nach DIN 13157, DIN 13169 oder ÖNorm Z1020) mit entsprechenden Erweiterungen wie z. B Augenspüllösungen zu ergänzen. Je nach Mitarbeiterzahl und baulichen Gegebenheiten (siehe Tabelle oben) können große oder kleine Koffer zum Einsatz kommen.


Verletzungen im Büroalltag können z. B. sein:



  • Schnittverletzungen (Schere, Messer, Tacker, Brieföffner, Papier, Glas
  • Stürze (Treppen, Stufen, Kabel, Papierkorb, Handtaschen, Wasserflaschen, falsches Schuhwerk, Teppich)
  • Stoßverletzungen (Schranktüren, Tische, Regale, herabfallende Gegenstände wie Ordner oder Küchenutensilien)
  • Verbrennungen/Verbrühungen (Herdplatten, Zigaretten, Wasserkocher, Kaffeemaschine)
  • Stromschläge (defekte Stecker, Geräte, Stromanschlüsse, Kabel )
  • Vergiftungen (Reinigungsmittel, Putzmittel, verdorbenes Essen)
  • Augenverletzungen (spitze Gegenstände, Schmutz, Papier, heißes Wasser, Reinigungsmittel, Desinfektionsmittel)
  • Quetschungen (Türen, Fenster, Schränke, Schubladen)
  • Feuer (Kurzschlüsse, Funkenflug, Kerzen, falsche Mülltrennung z. B. Zigaretten und heiße Gegenstände in Papierkörbe entsorgen)

Fachbeiträge Erste Hilfe

Jede Sekunde zählt: Erste Hilfe bei Augenverletzungen

25.10.2018 09:20

Gesunde Augen sind ein äußerst wertvolles Gut. Gleichzeitig sind sie auch sehr verletzlich. Wenige Tropfen einer Lauge beispielsweise können die Hornhaut für immer trüben. Winzige Metallsplitter, die beim Sägen, Bohren oder Schleifen von Metall entstehen, können ins Auge eindringen, zu Entzündungen führen und im Extremfall den Verlust der Sehkraft bewirken. Allein bei der Berufsgenossenschaft für Bauwirtschaft (BG BAU) wurden 2016 fast 3500 meldepflichtige Arbeitsunfälle gezählt, bei denen die Augen der Beschäftigten verletzt wurden. Im selben Zeitraum verzeichnete die BG BAU sogar 34000 nicht meldepflichtige Augenverletzungen (meldepflichtig sind Unfälle, wenn die Arbeitsunfähigkeit länger als drei Tage andauert).

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Das Verbandbuch – Dokumentationspflicht und Monitoring von Erste-Hilfe-Leistungen

21.08.2018 02:40

Arbeitgeber sind dazu verpflichtet, sämtliche Erste-Hilfe-Maßnahmen in Folge von Arbeitsunfällen, Verletzungen am Arbeitsplatz oder Wegeunfällen zu dokumentieren. Dies erfolgt in der Regel durch Eintragungen in ein Verbandbuch. Im Verbandbuch müssen alle Vorgänge aufgezeichnet werden, in denen irgendeine Form von Erster Hilfe erforderlich war – vom Pflaster für einen leichten Schnitt in den Finger bis zum Abtransport eines Schwerverletzten. Ein Verbandbuch-Eintrag enthält alle wichtigen Informationen zum Hergang und Gesundheitsschaden, wie Datum, Uhrzeit und Ort, Angaben zum Verletzten und zur Verletzung und Ursachen, Beschreibung der Erste-Hilfe-Maßnahmen bzw. der Behandlung sowie die Personalien von Ersthelfer, Arzt und anderen Beteiligten.

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Brandwunden: So leisten Sie Erste Hilfe

20.11.2017 03:26

Brandwunden oder Verbrennungen entstehen infolge großer Hitzeeinwirkungen, etwa durch heiße Gegenstände, Flüssigkeiten, Dämpfe oder Gase, elektrischen Strom oder Feuer. Dabei kommt es zu einer Schädigung der Haut und der darunter liegenden Gewebeschichten. Auch Explosionen, Reibung oder Sonnenstrahlen können zu Verbrennungen führen. Brandwunden sind ab einer bestimmten Schwere lebensgefährlich. Erste Hilfe bei Brandwunden kann also Leben retten!

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