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Schutzkleidung

Beratung Beratung Weitere Informationen zum Thema SETON bietet ArbeitsSchutzkleidung und Arbeitskleidung für den Einsatz in verschiedensten Arbeitsbereichen nach europäischer DIN und EN Norm.
ArbeitsSchutzkleidung bietet gegenüber Gefahren bzw. Risiken am Arbeitsplatz einen wirksamen Schutz. Diese muss in einem geeigneten Prüflabor hinsichtlich verschiedener Eigenschaften geprüft werden. Nach erfolgreicher Prüfung erfolgt eine so genannte Zertifizierung durch eine zugelassene Stelle.
Bei der Prüfung der Schutzkleidung werden sowohl die Gestaltung und Ausführung als auch die Schutzwirkung überprüft. Die Kosten müssen vom Arbeitgeber getragen werden. Typische Einsatzbereiche für Schutzkleidung sind Chemie- und Pharmaindustrie, Gebäudereinigung, Wartungsarbeiten etc.
Im Wesentlichen wird die Arbeitskleidung getragen, um Verschmutzungen oder Staub o.ä. von der Kleidung fern zu halten sowie als WetterSchutzkleidung.

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Der Unterschied zwischen Arbeitskleidung und Arbeitsschutzkleidung

Bei der Bekleidung am Arbeitsplatz wird zwischen zwei grundsätzlichen Arten unterschieden: Arbeitskleidung und Arbeitsschutzkleidung.

Der Ausschuss für Biologische Arbeitsstoffe (ABAS) der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) definiert in seinen Technischen Regeln für Biologische Arbeitsstoffe (TRBA) Arbeitskleidung als Kleidung ohne spezielle Schutzfunktion, die anstelle oder in Ergänzung der Privatkleidung bei der Arbeit getragen wird. Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (GUV) ergänzt in ihrer Regel zur Benutzung von Schutzkleidung die Definition um die Schutzfunktion der Privatkleidung.

Unter Arbeitsschutzkleidung ist laut TRBA jede Kleidung zu verstehen, die dazu bestimmt ist, Beschäftigte vor schädigenden Einwirkungen bei der Arbeit zu schützen oder die Kontamination der Arbeits- oder Privatkleidung durch schädliche Arbeitsstoffe zu vermeiden. Die GUV nennt konkretisierend insbesondere Rumpf, Arme und Beine.

Arbeitsschutzkleidung wird dem Bereich der persönlichen Schutzausrüstung (PSA) zugerechnet und muss mindestens eine schützende Eigenschaft vorweisen, zum Beispiel den Schutz gegen Hitze und Kälte, Schnitte oder Gefährdungen durch Gefahrstoffe. Man findet sie vor allem in der Chemie (etwa als Säure-Schutzkleidung), aber auch im Forstbereich (Schnittschutz beim Gebrauch von Kettensägen) oder in der Lebensmittelindustrie (z.B. Tätigkeit im Kühlhaus).

Grundpflichten im Bereich der PSA

§ 7 der Gefahrstoffverordnung (GefStoffV) sieht im Bereich der PSA sowohl für Arbeitgeber als auch für Arbeitnehmer bestimmte Grundpflichten vor. Absatz 4 verpflichtet unter Nr. 3. den Arbeitgeber zur Bereitstellung und Sicherstellung der Verwendung persönlicher Schutzausrüstung. Der Beschäftigte ist gemäß Absatz 5 verpflichtet, für die Dauer der Gefährdung die gestellte Ausrüstung zu verwenden.

Was Sie bei der richtigen Auswahl von Arbeitsschutzkleidung beachten müssen

Der Anschaffung von Arbeitsschutzkleidung sollten einige grundsätzliche Überlegungen vorausgehen. Für welchen Zweck wird die Schutzkleidung benötigt? Muss jeder Mitarbeiter eine eigene Montur bekommen? Welche Eigenschaften muss die Kluft vorweisen? Am besten gehen Sie Schritt für Schritt vor.

1. Gefährdungsanalyse:

Vor der Auswahl und dem Einsatz von Schutzkleidung hat der Unternehmer eine Gefährdungsanalyse durchzuführen, die nach GUV insbesondere beinhaltet:

  • Art und Umfang der Risiken am Arbeitsplatz
  • Arbeitsbedingungen
  • Persönliche Konstitution des Trägers

2. Auswahl der Schutzkleidung:

Bei der Auswahl von Schutzkleidung sind die Forderungen nach dem bestmöglichen Schutz einerseits und nach dem Tragekomfort andererseits abzuwägen. Sie sollte möglichst eng am Körper anliegen, um nicht selbst zur Ursache eines Unfalls werden zu können. Stets ist dafür zu sorgen, dass jedem Träger eine eigene Schutzkleidung zur alleinigen Benutzung zur Verfügung steht. Die Schutzkleidung muss den Erfordernissen des Arbeitsplatzes genügen und Schutz vor den dort konkret auftretenden Gefahren bieten. Eine Beteiligung des betroffenen Arbeitnehmers am Auswahlprozess ist insbesondere vor diesem Hintergrund zwingend notwendig.

3. Übersicht der Typenklassen für CE-Kategorie III:

Typ 1: Gasdichte Schutzkleidung

Typ 2: Nicht gasdichte Schutzkleidung

Typ 3: Flüssigkeitsdichte Schutzkleidung

Typ 4: Sprühdichte Schutzkleidung

Typ 5: Partikeldichte Schutzkleidung

Typ 6: Begrenzt spritzdichte Schutzkleidung

Verwenden Sie das richtige Gebotszeichen

Gebotszeichen „Schutzkleidung tragen“

Das Gebotszeichen „Schutzkleidung benutzen“ weist deutlich darauf hin, dass der gekennzeichnete Bereich erst betreten werden darf, wenn die vorgesehene Schutzkleidung angelegt ist.

Gebotszeichen „Schutzkleidung tragen“
Das Gebotszeichen „Schutzschürze benutzen“ gilt entsprechend.

Maßgeblich sind jeweils die Gebotzszeichen nach ASR A1.3 EN ISO 7010. Nur noch für die Ergänzung von Restbeständen können Sie aber auch die Gebotszeichen nach nach ASR A1.3 BGV A8 nutzen.

Schutzkleidung im Bereich Chemie

Schutzkleidung für die Chemie muss unbedingt auf die am Arbeitsplatz vorkommenden Chemikalien abgestimmt sein. Zu unterscheiden ist ferner, ob eine leichte oder eine schwere Beanspruchung vorliegt.
Chemikalienschutzanzüge für leichte Beanspruchung können ohne zusätzliche Maßnahmen (z.B. Fremdbelüftung) während einer ganzen Arbeitsschicht getragen werden. Sie schützen den Träger jedoch nur für eine begrenzte Zeitspanne und sind gegen den betreffenden Arbeitsstoff auch nur begrenzt undurchlässig.
Für schwere Beanspruchung ist auf Kleidung zurückzugreifen, die den Träger bei direktem Kontakt mit gesundheitsschädlichen Stoffen schützen. Sie kommen zum Einsatz, wenn gefährliche Flüssigkeiten (z.B. Säure), Gase und Dämpfe durch die Haut aufgenommen werden können oder wenn Verätzungsgefahr besteht. Wegen der bekleidungsphysiologisch ungünstigen Eigenschaften können sie ohne zusätzliche Maßnahmen wie Fremdbelüftung nur kurzzeitig (bis ca. 30 Minuten) getragen werden.

Schutzkleidung in der Pharmaindustrie

Im medizinisch-pharmazeutischen Bereich hat die Schutzkleidung zu verhindern, dass die Kleidung der Werktätigen mit Mikroorganismen kontaminiert wird und durch Verschleppen unkontrollierbare Gefahren entstehen. Sie gilt als geeignet, wenn sie die Vorderseite des Rumpfes bedeckt, desinfizierbar ist oder entsorgt werden kann. Darüber hinaus muss sie mindestens der Brennklasse S-b nach DIN EN 533 entsprechen, bei Einwirkung von Nässe flüssigkeitsdicht und grundsätzlich elektrostatisch ableitfähig sein.
In mikrobiologischen Laboratorien empfiehlt sich das Tragen langärmeliger Schutzkleidung mit Handschuhen, die zusammen vollständig die Haut bedecken.

Erfahren Sie mehr zum Thema "Schutzkleidung"

Zusammen mit der Qualitätsmarke uvex präsentieren wir Ihnen ein Video, in dem die Vorteile von Schutzkleidung vorgestellt werden.

Wie sieht optimale Schutzkleidung für das Winkelschleifen aus?

Mehrere hundert Grad heiße Funken und ein ohrenbetäubender Lärm machen das Winkelschleifen zu einer gefährlichen Arbeit. Aber auch andere Metallarbeiten birgen eine Menge Gefahren. In solchen Situationen ist es deshalb besonders wichtig, Schutzkleidung zu tragen. Aber welche ist die Richtige?

Das Video demonstriert, welche Vorteile beschichtete Schutzkleidung gegenüber üblicher Schutzkleidung bietet und was die Bekleidung von uvex außerdem noch bietet.

Bei uns erhalten Sie für jede Arbeit die passende Schutzkleidung von uvex.

Sommer: Schutzkleidung und Schutzmaßnahmen für sicheres Arbeiten im Freien

Bei der Arbeit im Freien hat jede Jahreszeit ihre Besonderheiten. Im Sommer ist das frühe und lang anhaltende Tageslicht ein klarer Vorteil, während Hitze und Sonnenstrahlung zur Belastung oder gar Gesundheitsgefahr werden können.

Vielen ist es bekannt - in südeuropäischen Ländern geht in der Mittagshitze niemand vor die Tür, wenn es nicht unbedingt sein muss. In Spanien gehört etwa die mittägliche Siesta zu den selbstverständlichen Verhaltensweisen. In gewisser Weise ist das nur konsequent. So sehr wir das viele Sonnenlicht im Sommer auch genießen - zu viel davon ist für Menschen gefährlich.

SETON bietet auch eine Vielzahl weiterer Produkte rund um die persönliche Schutzausrüstung (PSA) wie zum Beispiel Gehörschutz, Atemschutz, Warnschutzkleidung etc. Verschaffen Sie sich einen Überblick. Vielleicht können Sie damit Unfälle für ihre Mitarbeiter vermeiden oder sogar Leben retten.

Schutzkleidung und –maßnahmen für sicheres Arbeiten im Freien

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