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Erste-Hilfe-Schränke

Schnelle Hilfe - wenn jede Sekunde zählt mit einem professionell ausgestatteten Erste-Hilfe-Verbandschrank von SETON. Unsere Erste-Hilfe-Schränke entsprechen den normierten Füllungen der DIN 13157 bzw. DIN 13169, die den Umfang der betrieblichen Erste-Hilfe-Ausstattung nach der Anzahl der Mitarbeiter und Einsatzbereich vorschreiben.

Auszüge aus den Unfallverhütungsvorschriften:


Auszug aus der Arbeitsstättenverordnung ArbStättV § 4 (5):
„Der Arbeitgeber hat Mittel und Einrichtungen zur ersten Hilfe zur Verfügung zu stellen und diese regelmäßig auf ihre Vollständigkeit und Verwendungsfähigkeit prüfen zu lassen.“
Auszug aus der BGV A1 § 25 (2):
„Der Unternehmer hat dafür zu sorgen, dass das Erste-Hilfe-Material jederzeit schnell erreichbar und leicht zugänglich in geeigneten Behältnissen, gegen schädigende Einflüsse geschützt, in ausreichender Menge bereitgehalten sowie rechtzeitig ergänzt und erneuert wird.“
In Abhängigkeit von Art und Größe eines Betriebes sind gemäß BGV A5 bzw. der Durchführungsanweisung der BGV A5 sowie der ASR A4.3 Erste-Hilfe-Einrichtungen bereitzuhalten:
DIN Verwaltungs- und Handelsbetriebe Herstellungs- und Verarbeitungsbetriebe Baustellen
DIN 13157 bis 50 Beschäftigte bis 20 Beschäftigte bis 10 Beschäftigte
DIN 13169 > 50 Beschäftigte (1x à 300 Mitarbeiter) > 20 Beschäftigte (1x à 100 Mitarbeiter) >10 Beschäftigte (1x à 50 Mitarbeiter)
Hinweis: 1 Verbandkasten groß nach DIN 13169 kann auch durch 2 Verbandkästen klein nach DIN 13157 ersetzt werden.

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Vorschriften zum Anbringen von Erste-Hilfe-Schränken

Die Arbeitsstätten-Regel ASR A4.3, das Arbeitsschutzgesetzt (ArbSchG) und die DGUV Vorschrift 1 § 25/2 (ehemals BGV A1 § 25/2) schreiben vor, dass Arbeitgeber Erste-Hilfe-Material in Verbandkoffern bzw. Erste-Hilfe-Schränken bereitzuhalten haben. Art und Menge des Erste-Hilfe-Materials als auch der Aufbewahrungsort ergeben sich im Zuge einer Gefährdungsbeurteilung. Hier spielen Betriebsgröße, Gefahren und die Organisation des betrieblichen Rettungswesens eine Rolle. Im Bedarfsfall muss der Medizinschrank schnell erreichbar und gegen Schmutz, Staub, Nässe und Hitze geschützt sein.

Die Rechtsgrundlage hat Gültigkeit für alle Betriebe, Handel und Bildungseinrichtungen. Jedoch unterscheiden sich die Mengenvorgaben der jeweiligen Füllungen. Sie orientieren sich an den Gefährdungslagen, Mitarbeiteranzahl und Arbeitsbedingungen des jeweiligen Betätigungsfelds.

ASR A4.3 und DIN-Vorschriften für Deutschland

In Deutschland unterscheidet die ASR A4.3 zwischen großen und kleinen Füllungen. Die Normen DIN 13157 (klein) und DIN 13169 (groß) sind vergleichbar und können als Basisfüllung gewertet werden.

ÖNorm Z1020 für Österreich

Die Rechtslage in Österreich ist vergleichbar mit der in Deutschland. Als Richtschnur gilt hier die ÖNorm Z1020. Es gibt kleine Füllungen (Typ 1) und große Füllungen (Typ 2).

DIN Verwaltungs- und Handelsbetriebe Herstellungs- und Verarbeitungsbetriebe Baustellen
DIN 13157 bis 50 Beschäftigte bis 20 Beschäftigte bis 10 Beschäftigte
DIN 13169 > 50 Beschäftigte (1x à 300 Mitarbeiter) > 20 Beschäftigte (1 x à 100 Mitarbeiter) > 10 Beschäftigte (1 x à 50 Mitarbeiter)
ÖNorm Z1020 Mindestinhalt
Typ 1 bis 5 Beschäftigte
Typ 2 Bis 20 Beschäftigte

Für beide Normen gilt: je nach Ausdehnung der Arbeitsstätte können auch mehrere kleine Erste-Hilfe-Schränke angebracht werden. 1 großer Schrank bzw. Verbandkasten nach DIN 13169 kann inhaltlich durch 2 kleine nach DIN 13157 ersetzt werden. Je nach Betätigungsfeld können die Basisfüllungen berufsspezifisch erweitert werden. Möglich sind zum Beispiel Atemmasken, Augenspüllösungen oder Pinzetten.

Was sind die relevantesten Vorschriften für Erste Hilfe?

Auszug aus der Arbeitsstättenverordnung ArbStättV § 4 (5): "Der Arbeitgeber hat Mittel und Einrichtungen zur ersten Hilfe zur Verfügung zu stellen und diese regelmäßig auf ihre Vollständigkeit und Verwendungsfähigkeit prüfen zu lassen."

» Arbeitsstättenverordnung auf der Seite "Gesetze im Internet"

Auszug aus der DGUV Vorschrift 1 (der BGV A1 § 25 (2): "Der Unternehmer hat dafür zu sorgen, dass das Erste-Hilfe-Material jederzeit schnell erreichbar und leicht zugänglich in geeigneten Behältnissen, gegen schädigende Einflüsse geschützt, in ausreichender Menge bereitgehalten sowie rechtzeitig ergänzt und erneuert wird."

» DGUV Vorschrift 1 auf der Internetseite der DGUV

Wie müssen Erste-Hilfe-Schränke positioniert werden?

Positionieren Sie die Erste-Hilfe-Schränke in Ihrem Unternehmen idealerweise an zentralen und leicht erreichbaren Stellen, die Ihren Mitarbeitern bekannt sind. Die maximale Entfernung von ständigen Arbeitsplätzen zum Verbandsschrank darf nicht mehr als 100 m Wegstrecke betragen oder eine Geschosshöhe entfernt sein. Um im Notfall schnell an das notwendige Verbandmaterial zu kommen, beschildern Sie die Wegstrecke und den Standort mit den passenden Schildern. Bei mehr als 1.000 Mitarbeitern oder bei kleineren Unternehmen ab 100 Beschäftigten, aber einer erhöhten Unfallgefahr, ist ein Sanitätsraum erforderlich. Auf Baustellen muss bereits ab einer Anzahl von 50 Angestellten ein Raum (Raum-Container) zur Verfügung stehen.

Haltbarkeit – wann muss der Inhalt eines Verbandschrankes ausgetauscht werden?

Die Haltbarkeit der Verbandsmaterialien in Verbandschränken und Koffern ist je nach Material unterschiedlich. Steril verpackte Materialien haben ein Haltbarkeitsdatum aufgedruckt. Das kann je nach Hersteller bis zu 20 Jahre betragen. Nicht sterile Verbandmaterialien müssen erst wieder aufgefüllt werden, wenn sie gebraucht wurden. Pflaster können nach einer gewissen Zeit ihre Klebekraft verlieren. Unterziehen Sie den Inhalt Ihrer Verbandschränke regelmäßigen Kontrollen. Abgelaufene, beschädigte oder fehlende Bestandteile müssen neu aufgefüllt werden. Diese können sowohl einzeln als auch in praktischen Nachfüllsets bezogen werden. Ein Erste-Hilfe-Siegel oder eine Prüfplakette an der Öffnung der Ausrüstung kann die Inhaltskontrolle erleichtern. Wurde das Siegel beschädigt, ist der Inhalt zu überprüfen. Darüber hinaus ermöglicht ein Freifeld die Eintragung des nächsten Prüftermins.

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