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Schützen Sie Ihre Mitarbeiter vor Passivrauch

Setzen Sie den Nichtraucherschutz am Arbeitsplatz professionell um, treffen Sie Brandschutzmaßnahmen und verringern Sie die Feuergefahr durch das Rauchen. Kennzeichen Sie das allgemeine Rauchverbot durch Schilder wie "Rauchen verboten" oder in der englischen Version "No Smoking". Zur Ausstattung der Raucherzone in Ihrem Unternehmen finden Sie bei SETON die passenden Schilder sowie Aschenbecher oder Abfalleimer.

Basisinformationen zum betrieblichen und allgemeinen Nichtraucherschutz

§ 30 des ArbeitnehmerInnenschutzgesetzes (ASchG)

Arbeitgeber haben dafür zu sorgen, dass nichtrauchende Beschäftigte vor den Einwirkungen von Tabakrauch am Arbeitsplatz geschützt sind, soweit dies nach Art des Betriebes möglich ist.

Bei gemeinsamer Benutzung eines Büroraums oder vergleichbaren Arbeitsraumes ohne Publikumsverkehr (nicht z.B. Gaststätten o.ä.) durch rauchende und nichtrauchende Beschäftigte besteht Rauchverbot.

In Aufenthalts- und Bereitschaftsräumen müssen Nichtraucher durch technische oder organisatorische Maßnahmen vor Passivrauchen geschützt werden. Absolutes Rauchverbot gilt in Sanitär- und Umkleideräumen.

Maßnahmen

Der Arbeitgeber muss ohne Rücksicht auf die Konzentration von Tabakrauch einen rauchfreien Arbeitsplatz gewährleisten - dies kann durch folgende Maßnahmen erfolgen:

  • Räumliche Trennung von Rauchern
  • Schaffung von Raucherzonen bei sonstigem Rauchverbot
  • Lüftungstechnische Maßnahmen
  • Absolutes Rauchverbot

Novelle des Tabakgesetzes 2004

Das Tabakgesetz wurde dahingehend geändert, dass ein Rauchverbot in Räumen öffentlicher Orte gilt:

  • Amtsgebäuden, Schulen, Jugendherbergen
  • Hochschulen oder Einrichtungen der beruflichen Bildung
  • Der Darbietung von Vorführungen oder Ausstellungen dienenden Einrichtungen
  • Einrichtungen des öffentlichen und privaten Bus-, Schienen-, Flug und Schiffsverkehrs
  • Geschäftslokale, Büroräume, Einkaufszentren etc. mit Kundenverkehr

16 Artikel

Fachbeiträge Gesundheitsschutz

Frist abgelaufen: Arbeitsplatzgrenzwert für Staubpartikel

22.03.2019 11:51

Wer an seinem Arbeitsplatz bohrt, fräst, schleift, wer einen Sack Zement aufreißt oder den Boden kehrt, kommt mit Stäuben in Berührung. Auch der beim Schweißen entstehende Rauch oder der Farbnebel in der Lackiererei werden als Staub bezeichnet. Viele dieser Stäube sind gesundheitsgefährdend. 20 dadurch verursachte Krankheiten sind verzeichnet in der Liste der anerkannten Berufskrankheiten der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung, darunter die Silikose (Quarzstaublunge) oder der durch Asbestexposition verursachte Lungenkrebs. Stäube sind feine, in der Luft schwebende sichtbare oder unsichtbare Partikel. Deren Größe wird in millionstel Millimeter (µm) gemessen. Sie werden unterteilt in eine E-Fraktion und eine A-Fraktion. „E“ steht für „einatembar“ und „A“ für „alveolengängig“. Letztere sind noch deutlich wesentlich feiner und können bis zu den Lungenbläschen (Alveolen) vordringen. Für beide Fraktionen schreibt die Technische Regel für Gefahrstoffe (TRGS) 900 seit 2004 Arbeitsplatzgrenzwerte vor. Im Februar 2014 wurde der Allgemeine Staubgrenzwert (ASGW) für A-Stäube nochmals gesenkt, von 3,0 mg/m³ auf 1,25 mg/m³. Für E-Stäube gelten weiter 10 mg/m³. Die Grenzwerte entsprechen dem aktuellen Stand der arbeitsmedizinischen Forschung.

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Jede Sekunde zählt: Erste Hilfe bei Augenverletzungen

25.10.2018 09:20

Gesunde Augen sind ein äußerst wertvolles Gut. Gleichzeitig sind sie auch sehr verletzlich. Wenige Tropfen einer Lauge beispielsweise können die Hornhaut für immer trüben. Winzige Metallsplitter, die beim Sägen, Bohren oder Schleifen von Metall entstehen, können ins Auge eindringen, zu Entzündungen führen und im Extremfall den Verlust der Sehkraft bewirken. Allein bei der Berufsgenossenschaft für Bauwirtschaft (BG BAU) wurden 2016 fast 3500 meldepflichtige Arbeitsunfälle gezählt, bei denen die Augen der Beschäftigten verletzt wurden. Im selben Zeitraum verzeichnete die BG BAU sogar 34000 nicht meldepflichtige Augenverletzungen (meldepflichtig sind Unfälle, wenn die Arbeitsunfähigkeit länger als drei Tage andauert).

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Top-Trends “Arbeitsschutz Aktuell” 2016: Arbeitsschutz will cool & sportlich

02.11.2016 03:36

Hamburg war der diesjährige Gastgeber der Messe „Arbeitsschutz Aktuell“. Wahrscheinlich lag es auch am Hamburger Charme, dass sich vom 11. bis 13. Oktober mehr als 10.000 Fachbesucher in die Messehallen der Elbmetropole aufmachten, um sich bei 270 Ausstellern aus 15 Nationen über die Innovationen im Arbeits- und Gesundheitsschutz zu informieren. Auch der Fachkongress mit 16 […]

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