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Prüfvorschriften - BGV, DGUV etc.

In dieser Kategorie finden Sie eine große Auswahl an Prüfplaketten für Prüfvorschriften in folgenden Ausführungen:

  • Aus Vinylfolie, Dokumentenfolie, Papier, Baumwollgewebe, Transferfolie

  • Auf Rolle, Bogen, im Heft

  • In verschiedenen Größen

  • Als individuelle Prüfplaketten
  • 1-90 von 144 Artikel

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    In aufsteigender Reihenfolge
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    Weiterführende Informationen zum Thema: "Prüfvorschriften BGV, DGUV etc."

    Die Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV): Regelt die Anforderungen an Sicherheit und Gesundheitsschutz von Beschäftigten im Umgang mit Arbeitsmitteln und überwachungsbedürftigen Anlagen. Sie leitet sich aus dem staatlichen Arbeitsschutzrecht (§ 18 f des ArbSchG) ab und bietet die gesetzliche Grundlage der Betriebsmittelprüfung. Diese wurde in der novellierten Version (gültig seit 1. Juni 2015) erweitert und konkretisiert.

    Diese Verordnung ist eine wichtige Vorschrift für Arbeitgeber, die Ihren Mitarbeitern Arbeitsmittel zur Verfügung stellen. Sie dürfen erst dann in Gebrauch genommen werden, wenn zu jedem eine Gefährdungsbeurteilung nach TRBS 1111 durchgeführt und die ermittelten Schutzmaßnahmen wirksam umgesetzt wurden.

    Um sich als Arbeitgeber rechtlich abzusichern, ist es notwendig, Arbeitsmittel und Anlagen in regelmäßigen Abständen nach den bestehenden Vorschriften prüfen zu lassen und dies zu dokumentieren. Die ermittelten Werte müssen in ein Prüfprotokoll eingetragen werden und am Arbeitsmittel selbst sollte eine Prüfplakette angebracht werden – je nach Vorschrift wird entweder die erfolgte Prüfung bestätigt oder die nächste Prüfung angezeigt.

    Hier gilt zu beachten, dass der Prüfer eine schriftlich beauftragte Person sein muss, die nach TRBS 1203 befähigt ist. Weiterhin gehören z. B. die Instandhaltung und Wartung der Arbeitsmittel, das Durchführen von Schutzmaßnahmen und regelmäßige arbeitsplatzbezogene Unterweisungen von Beschäftigten zu den Grundpflichten des Arbeitgebers.

    Arbeitsmittel sind alle technischen Gegenstände, die zur Verrichtung der Arbeit benutzt werden. Dazu gehören zum Beispiel:

    • Werkzeuge, wie Bohrmaschine, Schraubenzieher
    • Hubwagen, Fahrzeuge
    • Maschinen und Anlagen
    • Computer

    Zu den überwachungsbedürftigen Anlagen gehören zum Beispiel:

    • Druckanlagen
    • Dampfkesselanlagen
    • Anlagen in explosionsgefährdeten Bereichen (z.B. Lageranlagen, Füllanlagen, Tankstellen)
    • Aufzugsanlagen

    Sobald eine überwachungsbedürftige Anlage gewerblich oder wirtschaftlich genutzt wird, muss gemäß BetrSichV vorgegangen werden, auch wenn man keine Mitarbeiter beschäftigt.

    Wichtige Vorschriften

    Die Technischen Regeln für Betriebssicherheit (TRBS): Bieten ergänzende Informationen und konkretisieren die Anforderungen der BetrSichV im Rahmen ihres Anwendungsbereichs.

    Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV): Sie ist der Dachverband der Berufsgenossenschaften und Unfallklassen. Grundlage der gesetzlichen Unfallversicherung in Deutschland ist § 14 SGB VII. Danach ist die gesetzliche Unfallversicherung nicht nur Leistungserbringer nach Unfällen, sondern sie hat den ausdrücklichen gesetzlichen Auftrag der Prävention. Die Unfallverhütungsvorschriften stellen daher eigenständig, als autonomes Recht, Regeln zur Abwehr arbeitsbedingter Unfallgefahren auf.

    Aus BGV wird DGUV

    Durch den Zusammenschluss beider Spitzenverbände wurde es notwendig das Regelwerk zur Arbeitssicherheit zu vereinheitlichen und die staatlichen Arbeitsschutzvorschriften zu konkretisieren. Darüber hinaus wurden sie in Vorschriften und Regelwerke geordnet.

    Maßgeblich für die Prüfung von elektrischen Anlagen und Betriebsmittel ist die DGUV Vorschrift 3 (vormals BGV A3). Darin werden weiterführende und ergänzende Vorschriften für die Prüfung elektrischer Anlagen und Betriebsmittel festgelegt. Weiterführende Informationen finden Sie auf unserer Übersichtsseite: » SETON DGUV-Plaketten.

    Die Unfallverhütungsvorschriften (UVV) werden zu DGUV-Vorschriften: Die Unfallverhütungsvorschriften leiten sich aus dem gesetzlichen Präventionsauftrag der gesetzlichen Unfallversicherung ab. Das, was früher einmal als Unfallverhütungsvorschriften (UVV) bekannt war, wurde ca. 2004 bis 2007 zu den Berufsgenossenschaftlichen Vorschriften (BGV). Nach Zusammenlegung der Berufsgenossenschaften mit den Unfallkassen sind es nun die DGUV-Vorschriften. Im Zuge einer Vereinheitlichung von Vorschriften wurden einige der alten UVV zurückgezogen, weil sie durch Technische Regeln für Betriebssicherheit (TRBS) ersetzt wurden. Hier leben einige der zurückgezogenen UVV in speziellen TRBS weiter. Sie sind Teil der berufsgenossenschaftlichen Verordnungen für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz und stellen eine weitere Prüfvorschrift neben der gesetzlichen Grundlage (BetrSichV) dar.

    Diesen vorangestellt ist das staatliche Arbeitsschutzrecht (ArbSchG). Sollten in den staatlichen Arbeitsschutzvorschriften die entsprechenden Unfallverhütungsvorschriften nicht umfassend durch ein technisches Regelwerk konkretisiert worden sein, können die entsprechenden Regeln durch die Fachausschüsse der Unfallversicherungsträger erlassen werden. Diese sind Rechtsverbindlich und müssen jedem Mitarbeiter zugänglich sein.

    Prüfplaketten Zubehör

    Bei uns erhalten Sie eine Reihe von Zubehör für Etiketten. Unter Anderem finden Sie in unserem Sortiment: Permanentmarker, Lochzangen oder Kerbschittzangen zum Kennzeichnen von Prüfdaten auf der Plakette. Zum Entfernen von Plaketten oder Plakettenresten bietet sich unser Prüfplaketten-Schaber oder Etikettenlöser an.

    Prüfung von Aufzugsanlagen

    Aufzüge gehören zu den überwachungsbedürftigen Anlagen. Sie müssen sicher und gefahrlos funktionieren.

    Durch die Novellierung der Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) ergeben sich zahlreiche Neuerungen und Anforderungen für Betreiber und Hersteller von Aufzügen, die die Sicherheitsanforderungen erhöhen. Betreiber sind verpflichtet, eine oder mehrere Personen mit der Überwachung und Kontrolle der Aufzugsanlage zu verpflichten. Die Anforderungen an die beauftragten Personen (Aufzugswärter) sind in den Technischen Regeln zur Betriebssicherheit (TRBS 3121 und TRBS 2181) verdeutlicht. Diese Person muss, um über die erforderlichen Fachkenntnisse zu verfügen, eine spezielle Unterweisung durch eine zugelassene Überwachungsstelle erhalten.

    Hier finden ein paar der wichtigsten Neuerungen:

    • Für alle Aufzüge gilt eine einheitliche Prüffrist von maximal zwei Jahren.
    • Die Prüfung muss gut sichtbar und permanent in der Kabine mit einer Prüfplakette dokumentiert werden. Diese muss über den Monat und das Jahr den nächsten Prüftermin informieren.
    • Für jede Aufzugsanlage ist bis zum 31.05.2016 ein Notfallplan anzufertigen. Dieser sollte entweder dem Notdienst oder dem Aufzugswärter zur Verfügung gestellt werden. Dieser kann dann unverzüglich die notwendige Hilfe in die Wege leiten. Es ist ratsam den Notfallplan zusätzlich in der unmittelbaren Umgebung des Aufzugs anzubringen. Sehr empfehlenswert sind hierzu Sichthüllen oder Präsentationstaschen
    • Außerdem müssen bis Dezember 2020 alle Aufzüge über eine Gegensprechanlage verfügen, über diese man jederzeit einen Notdienst erreichen kann.
    • Prüfberichte müssen nicht mehr in Papierform verwahrt werden, sondern können elektronisch dokumentiert werden.

    Prüfplaketten Materialien

    Neben dem Erscheinungsbild der Plakette spielt auch die Auswahl des richtigen Materials eine wichtige Rolle. Hier gilt es zu beachten, welche Untergrundbeschaffenheit und Umgebung vorliegt. Es ist wichtig, dass eine getätigte Wartung oder Prüfung langfristig bis zur nächsten Kontrolle auf dem Gegenstand erkennbar bleibt.

    Eine ausführliche Produktspezifikation finden Sie zu jeder Plakette in Tabellenform. Dies hilft Ihnen schnell und einfach das Anwendungsgebiet, die Widerstandsfähigkeit und weitere Materialeigenschaften zu erkennen. Unter anderem stehen Ihnen folgende Materialen zur Auswahl:

    • Dokumentenfolie – fälschungssicher, nicht in einem Stück ablösbar
    • Vinylfolie – stark haftend
    • Papier – universell für den Innenbereich
    • Baumwollgewebe – wiederablösbar, kratzfest, unverwüstlich, öl- und lösungsmittelbeständig
    • Transferfolie – ultradünn, fälschungssicher, beständig gegen Öle, Benzin, leichte Säuren und Laugen

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