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Gefahrgutkennzeichnung

Kennzeichnen Sie Gefahrgüter, Transportbehälter und
Transportfahrzeuge gemäß Gefahrgutbeförderungsgesetz (GGBefG) und dem jeweiligen Verkehrsweg entsprechend:

  • Straße: GGVSEB, ADR

  • Eisenbahn: GGVSEB, RID

  • Binnenschifffahrt: GGVSEB, ADN

  • Seeschifffahrt: GGVSee, IMDG

  • Luftverkehr: IATA-DGR

SETON bietet Ihnen vorschriftsmäßige Gefahrzettel als Gefahrgutschilder oder Aufkleber für Verpackungen, Gefahrentafeln, Gefahrgutaufkleber, UN-Aufkleber, Transportaufkleber sowie Verpackungskennzeichen.
Beim Transport von Gefahrstoffen muss neben der Kennzeichnung nach entsprechender Vorschrift ab einer bestimmten Menge von Gefahrstoffen auch eine Notfallausrüstung mitgeführt werden.
Weitere Informationen: Kennzeichnungsvorschriften, Gefahrgut richtig kennzeichnen, Anbringung Gefahrgutschilder, Gefahrgutklassen und UN-Nummern, Warntafeln / Gefahrentafeln für Lkw, Verpackungskennzeichen und Versandgut-Aufkleber

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In aufsteigender Reihenfolge

Was Sie beim Kauf von Gefahrgutkennzeichnung und Gefahrzetteln wissen sollten

Vorschriften für die Kennzeichnung von Gefahrgut beim Transport

Wenn Ihr Unternehmen Gefahrguttransporte durchführt, müssen Sie sich an die nationalen und internationalen Vorschriften zur Beförderung gefährlicher Güter halten. In Deutschland bildet das Gefahrgutbeförderungsgesetz (GGBefG) die Grundlage für die Bestimmungen zur Beförderung von Gefahrgütern. Zusätzlich regeln weitere Vorschriften entsprechend unterschiedlicher Verkehrswege die Vorgaben zur Kennzeichnung von Gefahrguttransporten (Bezettelung):

  • GGVSEB, ADR für Straße
  • GGVSEB, RID für Eisenbahn
  • GGVSEB, ADN für Binnenschifffahrt
  • GGVSee, IMDG für Seeschifffahrt
  • IATA-DGR für Luftverkehr

Abhängig vom jeweils beförderten Stoff oder Gegenstand werden 9 Gefahrgutklassen unterschieden. Darüber hinaus gibt es eine Kennzeichnung für „Umweltgefährdende Stoffe“. Kommt es zu Unfällen oder Störfällen beim Gefahrguttransport, ermöglicht dies eine rasche Beurteilung der Gefahr sowie entsprechende Maßnahmen. Nur mit einer vorschriftsmäßigen und aktuellen Kennzeichnung beugen Sie Haftungsrisiken und Bußgeldern vor.

Was ist Gefahrgut?

Alle Stoffe, Gegenstände, Gemische, Gemenge und Lösungen von denen beim Transport Gefahren für Menschen, Tiere und die Umwelt ausgehen können, werden als Gefahrgut eingestuft. Das gilt auch, wenn im Falle eines Unfalls durch das Transportgut wichtige Gemeingüter oder die öffentliche Sicherheit gefährdet werden.

Im Transportwesen gelten Stoffe, die reizend, ätzend, giftig, krebserregend, entzündlich oder explosiv sind als gefährliche Güter. Abhängig von ihrem Gefährdungspotential werden sie in 9 Gefahrgutklassen und zum Teil zusätzlich in diverse Unterklassen eingeteilt.

Gefahrstoff aber kein Gefahrgut – der Unterschied

Neben den Gefahrgütern sind die Gefahrstoffe zu berücksichtigen. Das sind Stoffe und Zubereitungen die auf Grund der Gefahrstoffverordnung (GefStoffV) und der GHS/CLP-Verordnung als gefährlich eingestuft werden. Diese Stoffe müssen mit der entsprechenden Gefahrstoffkennzeichnung markiert werden.

Wird ein Gefahrstoff in größeren Mengen transportiert, ist zu prüfen, ob ein Gefahrguttransport vorliegt. Ist dies der Fall, gilt die Kennzeichnungspflicht des Gefahrstoffes und des Gefahrguttransports.

Gefahrgutklassen und UN-Nummern

Die Gefahrgutklassen und die enstprechenden Symbole wurden von den Vereinten Nationen in den "UN Recommendations on the Transport of Dangerous Goods" festgelegt und sind international gültig.

Gefahrgutklasse
Erklärung
Beispielsymbole
Klasse 1
Explosive Stoffe und Gegenstände mit Explosionsstoff

z.B. Feuerwerkskörper, Munition, Schwarzpulver

Gefahrzettel-Aufkleber Gefahrgutklasse 1 orange explosionsgefährlich
Gefahrzettel-Aufkleber 1.4B Gefahrgutklasse 1 orange explosionsgefährlich
Klasse 2
Gase, Gasgemische und Gegenstände, die solche enthalten

z.B. Stickstoff, Ammoniak, Propan, Butan

Gefahrenzettel-Aufkleber Gefahrgutklasse 2 nicht entzündbare nicht giftige Gase grün mit weißer Gasflasche
Klasse 3
Entzündbare flüssige Stoffe

z.B. Kraftstoffe, Lackfarbe, Schädlingsbekämpfungsmittel

Gefahrenzettel-Aufkleber Gefahrgutklasse 3 entzündbare Gase rot mit schwarzer Flamme
Klasse 4
Entzündbare feste Stoffe, selbstzersetzliche Stoffe und desensibilisierte Stoffe, selbstentzündliche Stoffe, Stoffe, die in Berührung mit Wasser entzündbare Gase entwickeln

z.B. Schwefel, Bindemittel, Zinkstaub

Gefahrzettel-Aufkleber Gefahrgutklasse 4 entzündbare feste Stoffe rot-weiß-gestreift mit schwarzer Flamme
Klasse 5
Entzündend (oxidierend) wirkende Stoffe, organische Peroxide

z.B. Düngemittel, Wasserstoffperoxid, Natriumchlorat

Gefahrzettel 5.1 Gefahrgutklasse 5 entzündend wirkende Stoffe gelb mit schwarzer Flamme
Klasse 6
Giftige Stoffe, Ansteckungsgefährliche Stoffe

z.B. Pestizide, Viren, Bakterien

Gefahrzettel Gefahrgutklasse 6 gifitige Stoffe weiß mit Totenkopf
Klasse 7
Radioaktive Stoffe
Gefahrengutklasse Kategorie I-WEISS (Gefahrzettel 7A) für radioaktive Stoffe mit Dosisleistung nicht größer als 0,005 mSv/h
Klasse 8
Ätzende Stoffe

z.B. Reinigungsmittel, Salzsäure, Ameisensäure

Gefahrzettel Gefahrgutklasse 8 ätzend weiß schwarz mit zwei tropfenden Reagenzgläsern
Klasse 9
Verschiedene gefährliche Stoffe und Gegenstände, die nicht eindeutig einer anderen Klasse zugeordnet werden können

z.B. Asbest, Lithiumbatterien, Transformatoren

Gefahrzettel Gefahrgutklasse 9 verschiedene gefährliche Stoffe oben schwarz weiß gestreift unten weiß
Sonderkennzeichnungen
Umweltgefährdende Stoffe nach ADR
Gefahrzettel umweltgefährdende Stoffe
LQ-Gefahrzettel für den Transport begrenzter Gefahrgutmengen (bis 30 kg)
Gefahrenzettel-LQ-(Limited Quantity)

Darüber hinaus wird jedes einzelne Gefahrgut durch eine UN-Nummer spezifiziert, aus der die Zusammensetzung des Stoffes und die von ihm ausgehenden Gefahren erkennbar sind. Diese Nummern werden durch ein Expertenkommitee der Vereinten Nationen festgelegt und bestehen aus 4 Ziffern. Eine Auflistung aller UN-Nummern finden Sie z.B. bei Wikipedia.

Bitte beachten Sie, dass die Empfehlungen der Vereinten Nationen zum Transport gefährlicher Güter alle 2 Jahre in überarbeiteter Version herausgegeben werden und sich daraus auch Änderungen für die internationalen und nationalen Vorschriften ergeben können.


Wie muss Gefahrgut gekennzeichnet werden?

Gefahrgutkennzeichnung nach GGVSEB, ADR, RID, IMDG, GGVSee, ADN

In welcher Form die Kennzeichnung eines Transportgutes erfolgen muss, hängt von der transportierten Menge, dem Gefährlichkeitsgrad des Stoffes und dem Beförderungsweg ab. Eine korrekte Kennzeichnung mit UN-Nummer und potentieller Gefahr (z. B.„explosiv“, „entzündbar“, „ätzend“, „giftig“) ist verpflichtend.

In der Regel erfolgt eine dreifache Kennzeichnung von Gefahrguttransporten

  1. Warn- und Gefahrgutaufkleber (auch Gefahrzettel) direkt auf der Verpackung
  2. Gefahrenzettel/ Großzettel (Placards) und Warntafeln zur Kennzeichnung des Fahrzeugs oder Transportbehälters
  3. In den Begleitpapieren wird das Gefahrgut deklariert

Gefahrzettel

Die auf der Spitze stehenden Quadrate sind unterschiedliche farblich gestaltet, enthalten ein Gefahrensymbol und einen Nummerncode, der den Gefahrgutklassen entspricht. Gefahrzettel werden in verschiedenen Größen und Ausführungen benötigt:

Gefahrgutaufkleber für die direkte Verpackung (z.B. Kisten, Palletten, Fässer) des Gefahrgutes – Mindestgröße 100 x 100 mm

Großzettel/ Placards für Container, Tanks oder Transportfahrzeuge – Mindestgröße 250 x 250 cm oder 300 x 300 mm

Unabhängig von der Beschaffenheit des Containers müssen Gefahrenzettel fest angebracht werden. Dies kann im Zweifelsfall auch mit einem Kabelbinder oder ähnlich robuster Anbringungsmethode bewerkstelligt werden.

Die Informationen auf Gefahrzetteln müssen dauerhaft gut lesbar sein. Das heißt sie müssen deutlich sichtbar angebracht sein und Witterungseinflüssen standhalten. Deshalb können Sie bei SETON Gefahrzettel-Aufkleber aus Papier und zusätzlich aus Folie in seewasserfester und UV-beständiger Qualität gemäß IMDG-Code kaufen. Großzettel/ Placards gibt es darüber hinaus auch als langlebige Alu-Gefahrzettel-Schilder.

Gefahrzettel-Aufkleber 1.4B Gefahrgutklasse 1 orange explosionsgefährlich
Gefahrzettel-Aufkleber für den Transport gefährlicher Güter nach GGVSEB, ADR, RID, IMDG, GGVSee und ADN
Alu-Gefahrzettel-Schild weiß umweltgefährdende Stoffe
Alu-Gefahrzettel-Schilder für den Transport gefährlicher Güter nach GGVSEB, ADR, RID, IMDG, IMO, IATA
LQ-UN-Aufkleber zur Stoffnummer-Kennzeichnung mit Beschriftungsfeld
LQ/UN-Aufkleber zur Stoffnummer-Kennzeichnung mit Beschriftungsfeld
UN-Aufkleber mit aufgedrucketer Wunschnummer
UN-Aufkleber mit Wunschnummer

Warntafel/ Gefahrentafel für Lkw

Gemäß ADR-Richtlinien müssen Transportfahrzeuge, die im öffentlichen Straßenverkehr Gefahrgüter transportieren mit einer orangefarbenen Warntafel/ Gefahrentafel gekennzeichnet sein. Die Gefahrgutkennzeichnung für Lkw wird in zwei Ausführungen verwendet:

Eine neutrale (unbeschriftete) Warntafel kommt zum Einsatz, wenn auf einem Transport verschiedene einzeln verpackte und gekennzeichnete Versandgüter mit gefährlichem Inhalt befördert werden.

Warntafeln mit Nummercodes müssen bei Transporten von unverpackten Gefahrgütern (z.B. in Tanks oder als Schüttgut) an das Transportfahrzeug angebracht werden. Die Nummerncodes beinhalten die Gefahrnummer und die UN-Nummer.

Transportfahrzeug mit Warntafel nach ADR orange unbeschriftet
Warntafel nach ADR, blanko
Transportfahrzeug mit Warntafel nach ADR orange mit Nummerncode
Warntafel nach ADR, mit Nummerncode

Wie und wo muss man Gefahrgutschilder an Lkw anbringen?

Stückguttransport auf Fahrzeugen mit Plane oder Festaufbau

Für die Anbringung von Gefahrgutkennzeichnung an Transportfahrzeugen gelten die ADR –Vorschriften. Demnach muss an die so genannte Beförderungseinheit eine von vorne und hinten gut sichtbare orangene Warntafel angebracht werden. Eine exakte Stelle ist nicht vorgegeben, die Tafel muss jedoch laut Vorschrift senkrecht zur Längsachse des Fahrzeugs befestigt sein. Diese Regelung gilt sowohl für Lkw mit bedecktem Aufbau, d.h. mit Plane als auch für Fahrzeuge mit gedecktem Aufbau, d.h. Festaufbau bzw. Kofferfahrzeuge. Auch Lkw mit Anhänger und Sattelaufleger müssen an Vorderseite und Rückseite entsprechend gekennzeichnet sein.

Fahrzeuge mit Container

Eine Kombination aus neutralen Warntafeln und Gefahrzettel (Placards) ist bei Transportfahrzeugen mit Container, Tankcontainer, MEGC (Multiple-Element-Gas Container) oder „ortsbeweglichem Tank“ vorgeschrieben. Dabei müssen zusätzlich zu den Warntafeln an der Fahrzeugfront und Fahrzeugrückseite Großzettel am Tank bzw. Container rechts, links und hinten angebracht werden. Wechselcontainer, die auf der Straße und der Schiene transportiert werden, müssen an allen 4 Seiten mit Großzetteln gekennzeichnet werden.

Fahrzeuge mit Absetzcontainer

Auch bei diesen Transporten ist eine Kombination aus Warntafeln und Großzetteln (Placards) notwendig. Da Container in der Regel Schüttgut enthalten, sind vorn und hinten am Lkw orangene Warntafeln mit Nummerncodes zu befestigen. Die absetzbaren Container müssen rundherum, d. h. mit 4 Gefahrenzetteln markiert werden.

Fahrzeuge mit „Einkammer-Tank“

Zusätzlich zu den orangenen Zahlentafeln an der Fahrzeugfront und am Heck muss der Tank an den Seiten und der Rückseite mit insgesamt 3 Gefahrzetteln (Placards) gekennzeichnet werden.

„Mehrkammer-Tank“-Fahrzeuge:

Bei einem Mehrkammer-Tank, der mehr als einen Gefahrstoff transportiert, muss jede einzelne Kammer des Tankbehälters gekennzeichnet sein. Von außen ist an der rechten und linken Seite ein entsprechender Gefahrzettel (Placard) und eine Warntafel mit Nummerncode anzubringen. Diese müssen die jeweiligen Inhaltsstoffe der Kammern deklarieren.

Darüber hinaus kommt an die Rückseite des Tanks ein weiterer Großzettel und eine orangene unbeschriftete Warntafel. Am Führerhaus wird ebenfalls eine neutrale Gefahrentafel angebracht.

Beispiel: Bei einem Tank mit 3 Kammern sind insgesamt 7 Großzettel, 6 Zifferntafeln und 2 neutrale Tafeln anzubringen.

Dank der hochwertigen Verarbeitung und Qualität bleiben SETON Schilder langfristig farbecht und farbintensiv. Damit sind Gefahrgutschilder, die Sie bei SETON kaufen, eine nachhaltige Anschaffung für Ihr Unternehmen. Sie entsprechen den aktuellen ADR Richtlinien, was eine vorschriftsgemäße Deklaration Ihrer Gefahrengüter und –stoffe gewährleistet.

Durch die zusätzliche Anbringung reflektierender Fahrzeugmarkierung wie z. B. die vorgeschriebene Heckmarkierung für LKW nach ECE 70, wird Sichtbarkeit und damit die Sicherheit von Transportfahrzeugen erhöht.

Verpackungskennzeichen und spezielle Versandgut-Aufkleber

Je nach Beschaffenheit eines Gefahrgutes kann es notwendig sein mit zusätzlichen Versandaufklebern auf Besonderheiten bei der Handhabung hinzuweisen. Ausrichtungspfeile verhindern die unsachgemäße Aufstellung und damit das mögliche Auslaufen von Gefahrgütern während des Transportes. Hinweise auf den zulässigen Temperaturbereich weisen auf die entsprechende Umgebungstemperatur hin.


Verpackungskennzeichen pfeile-nach-oben GGVSEB, ADR, RID, IMDG, GGVSee und ADN
Verpackungskennzeichen "Oben" nach GGVSEB, ADR, RID, IMDG, GGVSee und ADN
Versandgut-Aufkleber zulässiger Temperaturbereich nach ISO 780 in schwarz weiß und schwarz rot
Versandgut-Aufkleber auf Rolle nach ISO 780, selbstklebend

Versandgut-Aufkleber für den Transport gefährlicher Güter nach IATA

Für den Luftfrachtverkehr müssen die Transportgüter gemäß IATA entsprechend gekennzeichnet sein. Bei SETON können Sie die vorgeschriebenen Aufkleber kaufen:


Versandgut-Aufkleber Air Eligible nach IATA
Versandgut-Aufkleber für den Transport gefährlicher Güter "Air Eligible" nach IATA
Transportaufkleber Lithium Ionen Batterien nach IATA
Transportaufkleber "Lithium Ionen Batterien" nach IATA

Diese Übersicht soll – als Service von SETON – nur erste Hinweise geben und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Obwohl sie mit größtmöglicher Sorgfalt erstellt wurde, kann eine Haftung für die inhaltliche Richtigkeit nicht übernommen werden. Informationen beziehen sich auf die in Deutschland gültigen Vorschriften Informationen zu den nationalen Vorschriften in der Schweiz und Österreich finden Sie auf den Internetseiten der zuständigen Behörden. Durch Normänderungen kann es zu abweichenden Anpassung der Abbildungen kommen.

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